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Abfallmanagement heißt auch Preismanagement

Metallfertigungsbetrieb verbessert Erträge um 6-stelligen Eurobetrag

Abfall Der Verkauf von anfallenden Wertstoff-Abfällen ist heute ein wichtiger Posten in der unternehmerischen Erlösrechnung, vor allem im produzierenden Gewerbe. Eine Vielzahl von Recyclingunternehmen bieten dazu ihre Dienste an. Hier den geeigneten Partner mit dem passenden Konzept zu optimalen Konditionen zu finden, ist eines der Angebote aus dem Beratungsspektrum der Unternehmensberatung Trust & Competence (T&C). Dort hat man sich auf die praxisorientierte Reduzierung von Sach- und Dienstleistungskosten mit rein-erfolgsbezogener Honorierung spezialisiert.

Anfang 2004 kam die Geiger Fertigungstechnologie GmbH aus Pretzfeld auf T&C zu, mit dem Auftrag den Abfallbereich des Unternehmens zu optimieren. Geiger ist ein metallverarbeitendes Unternehmen mit spanender Fertigung schwerpunktmäßig für die Automobilzulieferindustrie. In Pretzfeld bei Nürnberg arbeiten ca. 350 Mitarbeiter mit einem hochtechnisierten Maschinenpark.

Die Abfallwirtschaft bei Geiger kann in die Bereiche "Werksabfälle" und "Metallschrott" gegliedert werden. Die Aufgabenstellung beinhaltete für den Bereich "Werksabfälle" eine Überprüfung und Optimierung von Logistik, Entsorgungswegen und Konditionen. Daneben sollte auch geklärt werden, inwieweit es sinnvoll ist, die innerbetriebliche Aufbereitung von Emulsionen auszuweiten. Beim "Metallschrott" sollte vor allem eine nachhaltige, langfristig gesicherte Verbesserung der Erträge trotz der bei den Metallen üblichen Marktpreisschwankungen erreicht werden.

Bei den "Werksabfällen" wurde nach einer Ortsbegehung mit aktuellen und potentiellen Entsorgern eine Ausschreibung der optimierungsfähigen Entsorgungsaufgaben durchgeführt. Die Auswertung der eingehenden Angebote führte schließlich zur Entscheidung für ein neues Konzept mit einem neuen Entsorger. Nach kurzen Detailnachverhandlungen erstellte T&C auch die Beauftragungsunterlagen.

Aufwendig gestalteten sich die Maßnahmen zur Verbesserung der Erträge beim Metallschrott. Begonnen wurde hier mit der Erhebung aller innerbetrieblichen Arbeitsstellen und deren Mengen, an denen Metallschrott als Abfall entsteht. Anschließend wurde die Preisentwikklung anhand verschiedener Indices geprüft. Nach den Vorbesprechungen mit Metallschrott-Verwertern erfolgte die Angebotseinholung und Auswertung. Bei den anschließenden Nachverhandlungen ging es vor allem um eine Preisgestaltung, die sich automatisch an die Marktpreisentwicklung anpassen sollte. Anhand der entscheidungsreif aufbereiteten Verhandlungsergebnissen entschied sich Geiger für ein Konzept, das alle Anforderungen, d. h. in erster Linie pünktliche, rechtskonforme Entsorgung zu günstigen Konditionen, erfüllte. Das Beratungsunternehmen übernahm auch die Klärung von Logistik- und Entsorgungsfragen mit dem vorgesehenen Verwerter, erstellte anschließend die Beauftragungsunterlagen und begleitete die Umsetzung.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Bereich der Werksabfälle wurden Einsparungen in der Höhe von ca. 20% erzielt. Beim Metallschrott-Verkauf konnten die Erträge um über 30% gesteigert werden. Dies macht zusammen jährlich einen guten 6-stelligen E-Betrag aus. Erreicht wurde dies nicht zuletzt auch durch eine sehr konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten.

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