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Einsparpotenzial von 170.000 Euro bei Krankenhaus-Abfall

Abfall

Kostensenkung, Effizienzsteigerung sind die Schlagworte für jeden Krankenhaus-Betreiber. So auch für die DRK Krankenhaus GmbH Rheinland- Pfalz. Sie betreibt u. a. 8 Krankenhäuser mit ca. 1.400 Betten. Neben der Optimierung der Kerngeschäftsfelder durch die Geschäftsleitung, galt es auch im Nebenkostenbereich Einsparpotenziale zu erschliessen. In 2003 erhielt T&C so den Pilotauftrag, das Abfallmanagement für ein Haus zu optimieren. Die Projektabwicklung und die Qualität der Beratung durch T&C überzeugten so, dass die Beratungsarbeit nach und nach auf alle Krankenhäuser ausgedehnt wurde.

Einsparpotenzial finden,
die Aufgabenstellung:

  • Erstellung von hausspezifischen Abfallmanagement Konzepten mit Berücksichtigung der internen Arbeitsabläufe und der örtlichen Gegebenheiten, Zielkostensenkung
  • Beachtung der abfallrechtlichen Regelungen

Maßnahmen

Jedes Haus wurde individuell für sich betrachtet. Dies entspricht dem Grundgedanken des Trägers, Verantwortung soweit wie möglich vor Ort zu belassen. Zudem sind abfallwirtschaftliche Lösungen nur unter Beachtung der regionalen Gegebenheiten optimal zu gestalten.

Vorgehensweise:

  • Erfassung der Abfallstrukturen (Abfallströme, Logistik-Systeme)
  • Erfassung der Kosten eines Jahres
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit des bestehenden Abfallmanagements anhand von Kennzahlen
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Kunden
  • Vorbesprechung der Lösungsansätze mit Entsorgern
  • Angebotseinholung, Auswertung, Nachverhandlung
  • Besprechung der entscheidungsreif aufbereiteten Auswertungsergebnisse mit dem Kunden
  • Entscheidung des Kunden für ein Konzept
  • Erstellung von Beauftragungsunterlagen
  • Begleitung bei der Umsetzung

Teilweise standen kundeneigene Statistiken zur Verfügung. Diese waren in ihrer Transparenz jedoch nie ausreichend, um letztlich alle relevanten Kosteneinflußfaktoren aufzudecken. T&C führte deshalb in allen Fällen eine eigene, sehr differenzierte Ist-Aufnahme durch, die durch Ortsbegehungen ergänzt wurde.

In einigen Fällen musste mit den zuständigen Abfallbehörden über alternative Entsorgungswege diskutiert werden. Dabei kam es immer zu einem Agreement, das letztendlich auch für das jeweilige Krankenhaus zu recht zufriedenstellenden Ergebnissen führte.

Fazit

Zu Beginn bestand seitens der jeweiligen Verwaltungsleitungen und Abfallbeauftragten eine gewisse Skepsis gegenüber den externen Beratern. Diese wurde in allen Fällen schnell überwunden, so dass es immer zu einer konstruktiven Zusammenarbeit der Beteiligten kam. Insgesamt wurde bei den von T&C bearbeiteten Abfallarten eine Einsparung von jährlich ca. 170.000 EUR erzielt.

Die Ausarbeitungen brachten eine tiefgehende Transparenz in das Abfallgeschehen der einzelnen Häuser. Vielfach konnten Tipps für weiter zu erschließende Einsparpotenziale gegeben werden. So z. B. durch Kalkulation der konkreten wirtschaftlichen Vorteile einer weitergehenden Abfalltrennung, und/oder durch Hinweise auf den Zusammenhang von Speiseresteabfallmengen mit Wareneinsatz und -verarbeitung. Die DRK Krankenhausgesellschaft Rheinland- Pfalz ist mit der bisherigen Beratungsarbeit so zufrieden, dass T&C in 2005 beauftragt wurde, in weiteren Kostenbereichen nach Einsparpotenzialen zu suchen und diese zu realisieren. Diese Beratungsarbeit wird jetzt auch auf die Schwestergesellschaft DRK Krankenhaus GmbH Saarland ausgedehnt.

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