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Rolf Keitel

Verehrte Leser,

die Logistik nimmt einen enormen Stellenwert im Unternehmen ein: Leistungen werden mittlerweile bis hin zu ganzen Wertschöpfungsketten ausgelagert. Das Kostenmanagement muss sich hierbei den sich verändernden Gegebenheiten anpassen.
Es ist klar, dass entsprechendes Spezialwissen nicht analog zur Veränderung automatisch mitwächst. Dennoch bleibt die Dringlichkeit, solches Wissen zu nutzen. Kostenmanagement stellt schließlich eine gesamtunternehmerische Aufgabe und damit auch eine Chance dar, durch Einsparungen neue finanzielle Handlungsspielräume zu eröffnen.

Ich lade Sie heute ein, gemeinsam mit uns einen Ausblick auf diesen besonderen Bereich zu wagen, der beinahe jedes Unternehmen betrifft. Lassen Sie sich überraschen von den spannenden Möglichkeiten des Kostenmanagements innerhalb der Logistik!

Viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre wünscht

Ihr
Rolf J. Keiter

Partner von
Trust & Competence
keiter@trust-competence.com
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Newsletter "Kostenmanagement aktuell"

Ausgabe 01/2009 Industrie

Logistik Chancenlieferant für Gesamtrentabilität

Im erwerbswirtschaftlich geführten Unternehmen arbeitet man kontinuierlich daran, die Produktivität und die Gesamtrentabilität (ROI) zu verbessern. Erst wenn Herstell- und Logistikkosten optimal zueinander stehen, kann das Unternehmen einen maximalen Ertrag erzielen. Kostenmanagement zählt deshalb zu den unternehmerischen Kernaufgaben.

Trust & Competence unterstützt Unternehmen dabei, operative Sach- und Dienstleistungskosten effizient zu managen. Sie bilden nach den Material- und Personalkosten den drittgrößten Kostenblock im Unternehmen. Besondere Potenziale liegen dabei in den Logistikprozessen, die in der arbeitsteiligen Wirtschaft besonders ins Gewicht fallen. Denn wo Produktionskosten durch Auslagerung geringer ausfallen, steigt der Bedarf an Logistikleistungen – und damit auch die Kosten dafür.
Zum Beginn eines T&C-Kostenprojektes werden alle tatsächlichen Kosten einer Leistungserstellung transparent dargestellt. Welche Logistikleistungen werden extern zugekauft? Welche innerbetrieblichen Logistikressourcen nimmt das Unternehmen in Anspruch?

Analyse der Logistik-Segmente

Barcode-Reader Innerhalb der Beschaffungslogistik nehmen die T&C-Experten beispielsweise die vom Unternehmen realisierten Belieferungskonzepte nationaler und internationaler Lieferanten unter die Lupe und bewerten eingesetzte see-, luft- und landgestützte Verkehrsträger unter Kosten-/Nutzenkriterien. In der Produktionslogistik untersuchen sie innerbetriebliche Transport-, Umschlag-, Lager- und Versorgungsprozesse, um gegebenenfalls Empfehlungen zu Liefer- und Nachschubfrequenzen von Produktionsmaterial zu geben. Für die Vertriebslogistik stellt der Lieferservice - das heißt, die von der Bestellung bis zur Lieferung erforderliche Zeit zur Erfüllung von Kundenaufträgen - eine der wichtigsten Kennzahlen dar, um kundenorientierte Distributionsprozesse zu bewerten.

Im Fokus: Indirekte Gemeinkosten

Direkte Einzelkosten - beispielsweise Verpackung, Zölle, Kapitalbindung in Lagerbeständen - lassen sich gut messen und den betrieblichen Ergebniskostenträgern zuordnen. Anders verhält es sich mit den indirekten Gemeinkosten; zum Beispiel Fracht, Energie, Abschreibung auf Logistikinfrastruktur und -technik oder Entsorgung. Manches Unternehmen verdichtet sie aufgrund mangelnder Zeit oder Erfahrung in Gemeinkostenblöcken. Die Betriebsabrechnung belastet diese logistischen Gemeinkosten dann ausschließlich über Umlageschlüssel - und somit nicht verursachungsgerecht - auf Ergebniskostenträger weiter.

Die T&C-Experten bringen branchenübergreifende Erfahrungen in die Projekte ein. Sie nutzen an das Aufgabenspektrum angepasste Controlling-Instrumente, um logistikrelevante Kostenarten zu analysieren. Darüber hinaus zeigen sie Möglichkeiten auf, wie sich vorhandene Betriebsprozesse verbessern lassen, um die jeweilige Zielkostenart zu optimieren. Weit reichende Kosten- und Kennzahleninformationen helfen ihnen dabei weiter. T&C begleitet die Umsetzung empfohlener Lösungen auf Wunsch so lange, bis die betriebliche Integration funktioniert und die zugesagten Erfolge erkennbar eintreten.

Hightech aus dem Sauerland

Kostenmanagement-Projekt mit unternehmerischem Weitblick

Die Ernst Koch GmbH & Co. KG arbeitet nicht nur innovativ in Sachen Produktentwicklung, sondern auch im Bereich Kostenoptimierung – ganz ohne Entlassungen.

Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen aus dem westfälischen Hemer-Ihmert zählt zu den international führenden Lieferanten von Drahtziehmaschinen für die Stahlindustrie sowie von Kaltwalzanlagen für die Betonstahlindustrie. Koch beschäftigt derzeit rund 150 Mitarbeiter und kam im Jahr 2007 auf einen Umsatz von 57 Millionen Euro. Zirka 80 Prozent der Maschinen werden exportiert: in über 60 Länder. Seit Gründung 1921 hat das Unternehmen seinen Weltmarktanteil kontinuierlich gesteigert.

Koch-Machinenbau
Blick in die Produktion bei Koch
-Innovativer Maschinenbau-
‚Made im Sauerland’
Vor kurzem enthüllte der ‚Hidden Champion’ mit der Mehrfachziehmaschinenreihe KGT nach dem OTA-Prinzip ein neues, berührungsloses Ziehverfahren, das weltweit gleichermaßen für Begeisterung sorgte. Ein Kunde kommentierte: „Auf das berührungslose Drahtziehen haben wir lange gewartet. Es wird die Qualität diverser Drähte wesentlich verbessern.“ Die Hauptvorteile des Verfahrens liegen in der Qualität der Richtergebnisse und der erhöhten Ziehgeschwindigkeit von bis zu 35 Metern pro Sekunde.

Die jüngsten Innovationen betreffen den eigentlichen Bau der Maschinen. Da die Materialien zukünftig mehr gebogen und weniger geschweißt werden, erreichen die Maschinen eine höhere Festigkeit bei geringerem Gewicht. Das verringert natürlich nicht nur die Anzahl erforderlicher Arbeitsschritte beim Bau, sondern senkt auch die Transportkosten (www.koch-ihmert.de).

Aber was bringt einen innovativen Marktführer dazu, sein Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern auf interne Wettbewerbsvorteile zu prüfen? Jochen Koch, seit vielen Jahren Geschäftsführer, erklärt das so: „Wir haben nicht nur die Herausforderung, unsere Produkte weiter zu entwickeln, sondern sehen diese Notwendigkeit auch für unsere Organisation und den Gemeinkostenbereich. Dadurch bereiten wir uns letztendlich auch für konjunkturell schwierigere Zeiten vor, die definitiv kommen werden.“ Das Statement von Geschäftsführer Jochen Koch erfolgte übrigens weit vor Bekanntwerden der durch die Bankenkrise ausgelösten Unruhe innerhalb der Weltwirtschaft.

Bei Koch in Hemer entschied man sich auf Empfehlung hin für die Zusammenarbeit mit Trust & Competence. Mittlerweile hat das sauerländische Unternehmen bereits vier Projekte mit den T&C-Kostenmanagern umgesetzt. Nach den Projekten (Logistik, Energie, Abfallmanagement, Gebäude- und Maschinenreinigung) zieht Jochen Koch folgendes Fazit: „Trust & Competence begleitete uns bei den Projekten nicht nur bis zum positiven Projektabschluss, sondern übernimmt auf Wunsch auch eine nachrangige Überwachungsfunktion. Der von uns zu erbringende Aufwand hat sich bei jedem Projekt gelohnt. Wir schätzen an Trust & Competence die Art der Zusammenarbeit und das breite Beratungsangebot. Der Name des Unternehmens ist hier ‚Programm‘“.

Weitere Informationen:
Dietmar Laubscher
laubscher@trust-competence.com