Menu

Nach Hanjin-Insolvenz steigen die Preise für Fracht

Fast 40 Prozent Anstieg für das Fahrgebiet zwischen Asien und Nordeuropa – Was können Unternehmen tun, die von den gestiegenen Preisen betroffen sind?

10000_teu_class_hanjin_korea

Die Nachricht der Hanjin-Insolvenz schüttelte die Logistikbranche wie ein Erdbeben. Die Auswirkungen sind erheblich, unter anderem wirken sie sich auf die Frachtraten für Container-Verschiffungen aus. Wie können diejenigen Unternehmen, die umfassend auf Logistikleistungen angewiesen sind, mit der Situation umgehen?

Die Insolvenz der koreanischen Reederei Hanjin zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. So zogen auch die Frachtraten zwischen Asien und Nordeuropa in der ersten Woche nach dem Konkurs um fast 40 Prozent an. Das berichtet das Newsportal wallstreet-online.de. Auf dem Pazifik seien die Raten zwischen Asien und den USA sogar um mehr als 50 Prozent gestiegen. Wallstreet-online.de beruft sich dabei auf Daten der Schiffahrtsbörse in Shanghai. Laut Schifffahrtsexperten ließe sich noch nicht absehen, ob dieser Trend dauerhaft anhält.

Der spontane Anstieg der Preise wirkt sich für exportorientierte Unternehmen in Deutschland aus. Die gestiegenen Kosten drücken die Bilanzen. Langfristig schmälern sie die Ergebnisse. Veit Ultsch, Logistikexperte bei Trust & Competence, verweist auf Möglichkeiten, diesen Trend abzufangen: „Logistik zählt zu den Disziplinen, die der Beschaffung im Unternehmen zugeordnet sind. Situationen wie die Hanjin-Insolvenz und ihre Konsequenzen wirken zunächst negativ. Doch wer das als Chance begreift und die Beschaffung seiner Logistikleistungen optimiert, der wird einen Teil der Verluste abfangen können.“

Nicht nur die Logistik untersuchen die Beschaffungsexperten von Trust & Competence auf ihre Potenziale hin. Sie durchleuchten den gesamten indirekten Einkauf im Unternehmen. Wer hier konsequent optimiere, so Logistiker Veit Ultsch, der könne bei gleichem Budget liquide Mittel für Investition und Innovation freisetzen oder eben Verluste wie in der aktuellen Situation abfedern.

Für weitere Info stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung: 0 800 – 50 50 882

Foto: hanjin.com, Public Relations