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Was tun, wenn die Vermarktung von Wertstoffen Einbrüche erlebt?

Metallbau - feine Metallspne, RecyclingVor zwei Jahren brachen die Preise für Stahlschrott drastisch ein. Stahlverarbeitende Unternehmen erlebten ein ständiges Auf und Ab bei der Vermarktung ihrer Reststoffe. Nach wie vor ist der Preis instabil, auch wenn er 2017 leicht verbessert starten konnte. Was können Unternehmen tun, um solchen Situationen vorzubeugen? Die spezialisierten Einkaufsberater von Trust & Competence geben Antworten.

2015 und 2016 waren keine guten Jahre für die Vermarktung von Stahlschrott. Die Preise brachen zum Herbst 2015 hin massiv ein. Im Frühjahr 2014 lag die Vergütung der Stahlaltschrottsorte 1 noch bei rund 210 Euro pro Tonne. Anfang 2016 hatte der Preis teilweise bis auf rund 100 Euro nachgegeben.

Vielfältige Auslöser

Gründe dafür gab es gleich mehrere: Die chinesische Stahlüberproduktion und eine vergleichsweise schwache chinesische Konjunktur, dann abflauende Konjunkturen in Osteuropa sowie die abbrechende Nachfrage der ölproduzierende Staaten in Lateinamerika, wo man mit dem verfallenden Ölpreis kämpfte. Dazu kam: Die Erzgewinnung verzeichnete nach dem Allzeithoch der Preise 2010/2011 einen starken Schub an Neugründungen. Die neuen Betriebe überschwemmten nun die Märkte.

Diagramm_Stahlpreise_Euro_1280pxIn der Zwischenzeit konnte sich der Preis aufgrund einer stärkeren Nachfrage aus der Türkei zwar kurzzeitig fangen. Doch 2016 geht die Preiskurve auf signifikante Berg- und Talfahrt – bislang ohne echte Aussicht auf Stabilisierung und im Schnitt auf niedrigem Niveau. Erst zum Jahresende 2016 konnte der Preis wieder anziehen und im Februar 2017 einen guten Wert erzielen.  Ob der Trend anhält, bleibt fraglich.

Unternehmen betroffen

Was bedeutet eine derartige Entwicklung für Unternehmen, die ihren Stahlschrott vermarkten? Wie können die Verantwortlichen mit solch einem Umstand umgehen?

Der Verfall der Preise für die Stahlschrottvergütungen belastet vor allem stahl-/metallverarbeitende Unternehmen. Gesunkene Preise beim Materialeinkauf und das Tief bei den Ölpreisen können die Verluste nicht immer ausgleichen.

Kuno Höhmann ist Fachmann für Entsorgung und Recycling bei den Beschaffungsexperten von Trust & Competence. „Die Vermarktung von Rest- und Wertstoffen fällt in das Ressort des Einkaufs. Hier kümmert man sich auch um die Beschaffung von Entsorgungsleistungen“, erklärt Höhmann, „ebenfalls hier findet sich ein Schlüssel zum Erfolg. Wer seine Beschaffungsfelder ganzheitlich analysiert und optimiert, ist für den Fall der Fälle besser gerüstet.“ Dabei geht es nicht nur darum, die Einkaufspreise zu Lasten der Lieferanten einseitig zu senken. Vielmehr werden belastbare und intelligente Strukturen geschaffen, die auch in stürmischen Zeiten verlässliche Einkaufsergebnisse gewährleisten. „Der indirekte Einkauf“, so der Experte, „bildet das Feld, das in vielen Unternehmen noch weitgehend unbeachtet geblieben ist, aber ordentliche Potenziale bietet.“

Beschaffung mit Potenzialen

Die Experten von Trust & Competence stehen Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, die Beschaffung für Unternehmen auf Sparpotenziale hin zu untersuchen und betriebliche Nebenkosten zu senken. Darauf hat sich das Unternehmen spezialisiert und verfügt über langjährige Erfahrungen. Trust & Competence berät nicht nur rund um den Einkauf von Entsorgungsleistungen. Die Beschaffungsexperten durchleuchten auch andere betriebliche Bereiche. Von der Analyse bis hin zur praktischen Umsetzung: Trust & Competence begleitet seine Kunden durch ein Projekt und stellt so einen erfolgreichen Projektabschluss sicher.