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Netzentgelte im Strom- und Erdgasbezug sind beeinflussbar – eine oft unterschätzte Einsparmöglichkeit. Allein im Strombereich bis zu 90% Einsparungen durch individuelle Netzentgelte möglich – Antragsfrist bis 30.09.2018.

Bei Strom- und Erdgasausschreibungen ist es inzwischen selbstverständlich für Abnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung den angefragten Anbietern die entsprechenden Lastprofile zur Verfügung zu stellen. Aus den Lastprofilen geht das bisherige Lastverhalten mit genauer Uhrzeit und Datum hervor.

Günstigere Konditionen durch Mitteilungen an Versorger

Größere Energieabnehmer mit schwankenden Lastverhalten können bessere Preiskonditionen erzielen, wenn sie den Versorger bei der regelmäßigen Anpassung der Prognoselastgänge unterstützen.

Die Unterstützung beinhaltet eine regelmäßige Mitteilung über den zu erwartenden Lastbedarf und Information über wichtige betriebliche Veränderungen wie Zusatzschichten oder Wegfall von Schichten, Ferien, Störungen usw.

Für den jeweiligen Strom- und Gasabnehmer lassen sich aus Lastprofilen viele Informationen bzgl. des Energieeffizienzpotenzials ableiten. Daher ist es empfehlenswert folgende Auswertungen durchzuführen:

  • Wann treten die Lastspitzen auf?
  • Gibt es für die Lastspitzen plausible Erklärungen?
  • Haben eventuelle Wartungsarbeiten, Ausfälle von BHWs zu Lastspitzen geführt?
  • Wie hoch ist der Lastbedarf während der betriebsfreien Zeit?
  • Wie hoch ist der Lastbedarf während der Hochlastzeit sowie außerhalb der Hochlastzeit?
  • Ist es ggf. sinnvoll eine gezielte Lastspitze zu fahren, um eine Einsparung bei der Konzessionsabgabe zu erzielen oder um die Rahmenbedingungen für ein individuelles Netzentgelt zu erfüllen?

Je zeitnaher das Lastverhalten ausgewertet wird, um so gezielter kann gegengesteuert werden und die eventuellen Ursachen für ungewöhnliches Lastverhalten ermittelt werden.

Energiekosten senken individuelle Netzentgelte

Bis zu 90% Nachlass durch individuelles Strom-Netzentgelt

Im Durchschnitt beträgt bei Industriekunden der Strometzentgeltanteil ca. 30 % der Nettostromkosten. Aufgrund des erforderlichen Ausbaus der Hochspannungstrassen sowie den sich abzeichnenden Bauverzögerungen werden die allgemeinen Netzentgelte weiter deutlich steigen.

Viele Industrieunternehmen wissen nicht, dass es aufgrund der Lastgrundspitzen die Möglichkeit eines individuellen Netzentgelts gibt. Diese Möglichkeit gilt nicht nur für produzierende Unternehmen, sondern für alle Netzabnehmer in Deutschland.

Bis 30. September können bei der Bundesnetzagentur bzw. den zuständigen Landes-Regulierungsbehörden Erstanträge auf ein individuelles Netzentgelt gestellt werden.

Wenn Unternehmen außerhalb der Hochlastzeiten des Netzbetreibers Ihre Lastspitzen haben, so ist nach dem sogenannten atypischen Netzentgelt eine individuelle Einsparung von bis zu 80 % auf das allgemein veröffentlichte Netzentgelt möglich.

Ziel des Gesetzgebers ist es, dass das Netz möglichst gleichmäßig ausgenutzt wird und dass die Investitionskosten für den Netzausbau minimiert werden. Für Unternehmen mit einem Strombedarf > 10 GWh/a (10 Millionen kWh/a) und einer Auslastung ≥ 7.000 Benutzungsstunden ist je Auslastung ein Nachlass von bis zu 90 % auf das allgemeine Netzentgelt möglich.

Auswertung von Lastprofilen

Die Experten von Trust & Competence werten gerne Ihre Lastprofile bzgl. Energieeffizienz sowie der Möglichkeit von individuellen Netzentgelten aus und begleiten den Kunden auf Wunsch kontinuierlich um das Lastverhalten langfristig zu optimieren.

Weitere Infos:

Trust & Competence GmbH

Back-Office

Kapellenweg 5

83098 Brannenburg

0800 5050882

backoffice@trust-competence.com

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